Nach dem nicht ganz unglücklichen 1:0 Heimsieg über Russland, bei dem sich die Gäste über weite Strecken sowohl besser als auch gefährlicher zeigten als die Gastgeber, geht es nun am 14. Juni in Moskau erneut gegen das Team von Fabio Capello.
In Wien musste Österreich allerdings auch ersatzgeschwächt antreten. Alaba konnte verletzungsbedint nicht dabei sein und Baumgartlinger verletzte sich beim Aufwärmen. Die Schaltzentrale des österreichischen Spieles war damit nicht verfügbar - Leitgeb und Ilsanker konnten diese Aufgaben nicht adäquat erfüllen. Damit kam Österreich nur schwer ins Spiel - und obwohl Russland einige Zeit, wie erwartet recht passiv agierte, konnte Österreich diesen Vorteil nicht nutzen.
Russland steht in der Qualifikation unter Druck - daher ist zu erwarten, dass es im Heimspiel zu eine etwas mutigerem Auftreten des russischen Teams kommen wird.
Für Österreich wäre ein Unentschieden kein Debakel - sondern im Gegenteil ein guter Schritt in Richtung Frankreich. Dennoch auf ein Unentschieden zu spielen entspricht nicht Österreichs Spielanlage - doch im Zentrum kompakt zu stehen und über die Flanken anzugreifen ist ohnehin ein gutes Konzept. Es bleibt abzuwarten wie Russland das Spiel anlegt. Defensiv braucht sich Österreich keine Sorgen machen, Abwehr und zentrales Mittelfeld sind eingespielt und sehr schwer zu überwinden.
Wichtig wird sein mit Arnautovic und Harnik die nötige Dynamik in der Vorwärtsbewegung zu erzeugen. In der einzigen fraglichen Position - im Angriff - würde eine etwas defensivere Spielanlage gegen Janko sprechen. Okotie ist jedoch nicht mehr in der Form vom letzten Herbst.
Das von Österreich praktizierte Pressing wird gegen das erfolgshungrige russische Team ein Schlüssel zum Erfolg sein.
Vorschau Russland - Österreich
Sonntag, 24. Mai 2015Eingestellt von Hubert um 15:38 0 Kommentare
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Liechtenstein - Österreich 0:5
Samstag, 28. März 2015Österreich gewann gestern klar und ungefährdet gegen Liechtenstein mit 5:0. Wie schon im Vorfeld berichtet ist das von einem Team zu erwarten, das den Anspruch stellt zu einem großen Turnier zu fahren. Dennoch beweist gerade dieses Spiel die Veränderung in Österreichs Nationalteam. Auch vermeintliche Pflichtaufgaben werden ernst genommen und somit auch bewältigt. Das Team arbeitete von Beginn weg konzentriert und wurde durch die 2 frühen Treffer belohnt. Nach dem 2:0 war die Partie eigentlich entschieden, dennoch ließ das Team nur kurz nach. Vor allem interessant war das über einige Strecken sehr aggressiv ausgeführte Pressing, das gegen Liechtenstein nicht nötig gewesen wäre aber das genau den Unterschied zu früheren Würgepartien ausmachte. Dieses Team hat bewiesen dass es Charakter hat.
Eingestellt von Hubert um 21:55 0 Kommentare
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Vorschau Liechtenstein - Österreich
Donnerstag, 26. März 2015Österreich gegen Liechtenstein. In vergangenen Jahren waren es immer Spiele dieser Art die den Fans der Nationalmannschaft einen kalten Schauer über den Rücken gejagt haben. Diesmal sollte das anders sein, die österreichische Mannschaft hat sowohl mehr Qualität als auch eine andere Einstellung als jene der Vorperioden. Vor allem die Fähigkeit Geduld zu haben und auf den entscheidenden Moment zu warten sollte den Unterschied ausmachen können. Dennoch darf man Liechtenstein nicht unterschätzen. Ein 0:0 daheim gegen Montenegro - hier sei zusätzlich der Faktor Glück erwähnt - hatte Montenegro doch dutzende hochkarätige Chancen - aber vor allem auch der 1:0 Auswärtserfolg gegen Moldawien haben gezeigt dass Liechtenstein durchaus auch Fussball spielen kann.
Dennoch hat die österreichische Mannschaft die Qualität und sogar die Verpflichtung zu gewinnen.
Personell sollte es keine Einschränkungen geben, hier können auch Spieler aus der 2. Reihe zum Zug kommen. Einzig Janko sollte gesetzt sein - seine Präsenz im Strafraum ist gegen "schwächere" Gegner unverzichtbar.
Ansonsten muss sich Österreich auf einen Abwehrriegel des Gegners einstellen, doch durch die 1 gegen 1 Fähigkeiten von zum Beispiel Alaba oder Arnautovic sollte genug Platz entstehen.
Eingestellt von Hubert um 20:14 0 Kommentare
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Österreich - Russland 1:0
Samstag, 15. November 2014Nach dem Ausfall von David Alaba war im österreichischen Team beschworen worden im Kollektiv das Fehlen des Schlüsselspielers wettzumachen. Als beim Aufwärmen Julian Baumgartlinger w.o. geben musste standen die Chancen um einiges schlechter als zuvor.
Beide 6er und damit die Schaltzentrale des österreichischen Spielaufbaus mussten ersetzt werden. Koller entschied sich für die Salzburger Achse Leitgeb und Ilsanker.
Gleich von Beginn an zeigte sich, dass der österreichische Spielaufbau nicht in die Gänge kam. Die Russen warteten erwartungsgemäß einmal ab wurden aber der 15. Minute aktiver - nicht zuletzt auch weil klar ersichtlich war, dass Österreichs Spiel überhaupt nicht rund lief.
Zwar wurde versucht über Arnautovic oder Harnik Spielzüge aufzubauen aber es fehlten die Anspielpartner und so versandeten die Angriffe fast ausschließlich in der russischen Abwehr. Russlands Offensivspiel war viel durchdachter und präziser und so kamen die Österreicher in der ersten Halbzeit oft in Bedrängnis. Vor allem Klein auf rechts und Ilsanker im Zentrum machten viele Stellungsfehler und öffneten Räume für russische Vorstöße.
Dass Russland zur Pause nicht in Führung lag schmeichelte dem österreichischen Team.
Nach der Pause kam Österreich aggressiver aufs Feld und zeigte mehr Laufarbeit und Willen die Überlegenheit der Russen mit Kampfkraft auszugleichen. Besonders Zlatko Junuzovic holte alles aus sich heraus und war überall anspielbar. Aber auch Arnautovic zeigte vollen Einsatz und wurde mehr und mehr zur Schaltzentrale.
Mit der Einwechslung von Okotie für Janko kam mehr Dynamik ins Angriffsspiel.
Österreich hatte eigentlich nur 10 wirklich gute Minuten in dieser Partie, die mit dem 1:0 endeten.
Kurz davor konnte Akinfeev einen Ball hinter der Linie halten - das Tor wird aber nicht gegeben - danach stürmten die Russen vor, der Ball wurde abgefangen und beim Konter von Österreich hatte Österreich die besser positionierten Spieler.
Danach wurde das Ergebnis gehalten und auf Konter gespielt.
Insgesamt war Österreich das schwächere Team gewann aber trotzdem - ein Umstand den österreichische Fans nicht oft erleben dürfen.
Der Sieg gegen Russland ist wichtig für Österreich - gegen Russland wird man jetzt zumindest mit Gleichstand aussteigen - ein wichtiger Meilenstein. Dennoch - die Abhängigkeit von Alaba und Baumgartlinger war klar ersichtlich und auch welche argen Probleme sich dann im gesamten Offensivspiel ergeben.
Die Spieler in der Einzelkritik:
Almer:
War nicht sehr oft geprüft aber sicher wenn es darauf ankam
Klein:
Stand vor allem in der ersten Halbzeit oft schlecht, über seine Seite kamen viele Angriffe durch. Im Offensivspiel bemüht, aber oft unpräzise.
Dragovic:
Fehleranfälliger als sonst, aber insgesamt eine gute Partie von ihm
Hinteregger:
Abgebrüht wie immer, gewann viele wichtige Duelle, vor allem in der Schlussphase
Fuchs:
Sehr bemüht, in der ersten Hälfte noch unauffällig. In der zweiten brachte er auch mehr nach vorne
Leitgeb:
Kaum zu sehen. Im Spielaufbau oft zu ballverliebt was Ballverluste nach sich zog. Nur wenige gute Akzente im Spielaufbau
Ilsanker:
Vor allem in der Anfangsphase sehr nervös und fehleranfällig. Steigerte sich, kam aber weder an Baumgartlinger noch Alaba auch nur annähernd heran.
Arnautovic:
Sehr bemüht, arbeitete viel, brachte die meisten Akzente.
Harnik:
Nicht sein bestes Länderspiel, agierte eher glücklos, legte aber das Goldtor auf.
Junuzovic:
In der ersten Halbzeit lief er noch viele leere Kilometer und fand nicht wie gewohnt ins Spiel. In Hälfte zwei war er der beste Österreicher und leistete ein enormes Laufpensum.
Janko:
Kam wenig zur Geltung.
Okotie:
Brachte viel Schwung und beschäftigte die russische Abwehr. Wie schon gegen Montenegro erzielte er das Goldtor.
Eingestellt von Hubert um 22:00 0 Kommentare
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Vorschau Österreich - Russland
Dienstag, 11. November 2014Mit dem Spiel am kommenden Samstag zwischen Österreich und Russland steht dem österreichischen Team eine weitere Nagelprobe bevor. Zwar geht man als Gruppenerster in das Spiel und man hat Heimvorteil - aber sowohl der starke Gegner als auch der Ausfall von Schlüsselspieler David Alaba sind echte Probleme.
Schauen wir uns zuerst den Gegner an:
Russland spielte bei der WM nicht schlecht - aber sehr defensiv ausgerichtet. Russland schießt wenige Tore - bekommt aber auch wenige.
Defensiv sind sie sehr gut gestaffelt und machen schnell die Räume eng.
Im Offensivspiel scheint es am wirkungsvollsten den Spielaufbau über die Flanken zu machen. Zwar sind die Russen im Zentrum kopfballstark aber mit flachen Hereingaben könnte man den wuchtigen Innenverteidigern etwas aufzulösen geben.
Vor allem die rechte russische Abwehrseite bietet sich an, da Kozlov keine gute WM gespielt hat und immer wieder unsicher agiert hat.
Kommt man über das Zentrum formieren sich die Russen wenn der Gegner den 16-Meter Raum erreicht mit 4-5 Mann in Form einer Menschentraube und entblössen die Flanken - spielt man dann hinaus entsteht Chaos in der Defensive - das könnte man nutzen.
Russland kommt selten über die Mitte sondern baut meist über die Flanken - vor allem die linke russische Angriffsseite - auf. Das heißt im Zentrum muss man nicht ganz so massiv aufgestellt sein. Wichtig ist früh attackieren. Der Spielaufbau über den 6er (meist Glushakov) geht nicht sehr schnell und Glushakov spielt unter Druck meist zurück - dann kommt meist ein recht wirkungsloser weiter Ball nach vorne. Hohes Pressing könnte hier Wunder wirken. Aber man hat gesehen man darf den Russen keinen Platz zum kombinieren geben - dann sind sie brandgefährlich. Generell ist ihre Taktik eher auf Konter angelegt. Dagegen muss man gewappnet sein.
Generell passen Russlands Schwachstellen gut zu Österreichs Stärken. Das aggressive Pressing Österreichs sollte verhindern, dass die Russen zu viel Offensivdrang entwickeln und die offensive Ausrichtung Österreichs sollte eine zu große Passivität verhindern. Auf die russischen Konter wird man aber sehr aufpassen müssen. Generell bleibt bei Österreich die Grundstruktur gleich wie in den letzten Partien, viel über die Flanken agieren und früh attackieren.
2 Fragen bleiben offen. Wie kann man den Ausfall von Alaba kompensieren ? Das wird nur schwer möglich sein, da Alaba in der Spieleröffnung unverzichtbar ist - Kavlak dürfte seine Rolle etwas defensiver anlegen als Alaba. Wichtig wird sein, dass Baumgartlinger eine ähnlich starke Leistung zeigt wie gegen Montenegro. Die Spielanlage wird etwas anders sein als mit Alaba, da Alaba sich sehr stark in die Offensive einschaltet, üblicherweise gilt das weder für Baumgartlinger noch für Kavlak.
Die Alternativen zu Kavlak sind Leitgeb, der vermutlich etwas offensiver agieren würde und Ilsanker, für die stark defensiv orientierte Variante. Meiner Meinung nach stellt Kavlak die variantenreichste Option dar.
Im Angriff stellt sich die Frage wer beginnt. Janko, Weimann, Okotie - alle drei stellen gute Varianten dar - vermutlich wäre Okotie die beste Aktie - da er sich derzeit in einer sehr guten Form befindet.
Das Match gegen Russland wird richtungsweisend sein und es bleibt abzuwarten wie die österreichische Mannschaft auf die große Herausforderung reagiert.
Eingestellt von Hubert um 20:04 0 Kommentare
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Österreich - Montenegro 1:0
Sonntag, 12. Oktober 2014Österreich steht nach dem 3. Spieltag überraschend als Leader der Qualifikationsgruppe da.
In einer intensiven Partie hat Österreich eine solide aber nicht herausragend gute montenegrinische Elf niedergekämpft.
Spielerisch konnte Österreich wirklich überzeugen. Schnelles Spiel über die Flügel, hohe Ballsicherheit - auch in brenzligen Situationen wurde der Ball geschickt mit schnellem Kurzpassspiel aus der Gefahrenzone kombiniert - und enorme Laufarbeit zusammen mit viel Leidenschaft die Zweikämpfe anzunehmen - so könnte man Österreichs Leistung zusammenfassen.
Großartig wieder der unglaublich bewegliche Alaba, der, wie schon in Moldawien, eigentlich überall zu finden war und immer anspielbar ist. Neben ihm konnte diesmal vor allem Baumgartlinger brillieren, der unglaublich viele Bälle gewinnen konnte und im Spielaufbau immer gefährlich war.
Die Flanken mit Harnik und Arnautovic waren sehr gut besetzt. Während Harnik viel lief und zahlreiche Chancen herausarbeitete, diese allerdings konsequent vergab war Arnautovic auf der linken Seite diesmal Fädenzieher und sorgte immer für Gefahr - nicht zufällig legte auch er den Siegestreffer auf.
Die Abwehr begann nervös - vor allem Dragovic begann ungewohnt unsicher - aber die Hintermannschaft stabilisierte sich bald und Österreich fand damit zu mehr Sicherheit.
Montenegro wurde eigentlich nur 1x wirklich gefährlich - in der 88. Minute - aber Almer konnte klären - sonst fielen die Gäste vom Balkan meist dadurch auf, dass sie bei den leichtesten Attacken liegen blieben - was bald auch der Schiedsrichter erkannte.
Jovetic kam erst nach der Pause, konnte aber nur kurz für Schwung sorgen. Vucinic zeigte sein Klasse nicht und war beim österreichischen Defensivverbung gut aufgehoben.
Problematisch bei Österreich war erneut die Chancenauswertung. Allein Harnik hatte 3 100% Chancen, hinzu kamen Hinterseer und Arnautovic.
Auffallend war aber auch, dass Österreich, wie gegen Schweden gleich nach dem Führungstreffer einige Minuten brauchte um sich wieder zu sortieren und Montenegro in dieser Phase das Kommando übernahm - dieser Effekt ist abzustellen, da es gegen größere Gegner dann eng werden könnte, wie man am Beispiel der Schwedenpartie gesehen hat.
Das Spiel über die Flanken, aber auch die Kreativität über die Mitte machen Österreich sehr unberechenbar, allerdings hat man auch gesehen, dass die vielen jungen Ersatzspieler (Hinterseer, Ilsanker und Lazaro) noch zu wenig Routine haben um die Einser-Garnitur entsprechend zu ersetzen.
Dank des überraschenden 1:1 der Russen gegen Moldawien ist Österreich vor dem Duell mit Russland nun Tabellenführer.
Die Spieler in der Einzelkritik:
Almer:
Hatte nur eine wirkliche Glanztat zu vollbringen bei der Chance Montenegros kurz vor Schluss und hielt bravorös
Klein
Offensiv erneut gefällig, Defensiv lange Zeit überfordert, gegen Ende der Partie stabiler
Dragovic
Begann nervös, steigerte sich aber und wurde in der zweiten Hälfte zum stabilsten Verteidiger der Österreicher
Hinteregger
Erneut staubtrocken, brachte weniger Akzente als gegen Schweden spielte aber seinen Part fehlerfrei
Fuchs
Seine frühere Form hat der Kapitän noch lange nicht erreicht, aber diesmal war er besser und besann sich mehr auf seine defensiven Agenden
Baumgartlinger
In der ersten Halbzeit der beste Österreicher. In Hälfte 2 spielte er solide, musste dem hohen Laufpensum aber etwas Tribut zollen
Alaba
Unglaubliches Laufpensum, sprintete permanent quer über den Platz, war vorne und hinten zu finden, fast immer Anspielbar, fand in der Schlussphase sogar noch die Kraft als Spielmacher Akzente zu setzen.
Harnik
Starkes Laufpensum, hätte zum Mann des Abends werden können vergab aber alle 3 seiner 100% Chancen. Dennoch, arbeitete er sehr viel und war enorm wichtig für Österreichs Spiel
Arnautovic
Setze viele Akzente, bereitete das Tor vor, lief viel, holte die Bälle oft von hinten und brachte viel Ruhe ins Spiel. Musste mit seiner Verletzung kurz vor der Pause dann etwas zurückstecken
Junuzovic
Lief wie immer sehr viel, wie gegen Moldawien konnte er aber keine großen Momente erzeugen, dennoch seine Agilität im Pressing ist sehr wichtig für Österreich
Okotie
Arbeitete und lief viel, schonte sich nicht und tat das was ein Stürmer tun muss - er erzielte den entscheidenden Treffer
Hinterseer
Fand nicht ins Spiel, Vergab eine 100% Chance, wirkte wie ein Fremdkörper
Ilsanker Lazaro
zu kurz eingesetzt
Eingestellt von Hubert um 21:51 0 Kommentare
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Vorschau Österreich - Montenegro
Donnerstag, 9. Oktober 2014In das Duell mit Österreich in Wien gehen Österreich und Montenegro punktegleich mit Russland ins Spiel. Grund dafür ist das blamable 0:0 von Montenegro gegen Liechtenstein. Dahinter liegt Schweden das nach den Unentschieden gegen Österreich und Russland bei 2 Zählern halten.
Trotz des 0:0 - Montenegro verfügt über ein gutes Team - in der Qualifikationsgruppe für die WM 2014 zeigten die Montenegriner sehr gute Resultate. Ein 1:0 Sieg in Kiew gegen die Ukraine zum Beispiel oder ein 1:1 daheim gegen England. Dem gegenüber stehen allerdings eine 0:4 Niederlage gegen die Ukraine daheim und ein 1:4 auswärts gegen England oder das blamable 2:5 gegen Moldawien daheim und jetzt das 0:0 gegen Liechtenstein.
Allerdings muss man auch die Lehren aus der Partie gegen Moldawien ziehen. Gegner die sich hinten reinstellen und von dieser Spielanlage kann man für Montenegro in Wien ausgehen, bereiten den Österreichern Probleme. Stammstürmer Janko ist gesperrt - Österreich wird sich im Angriff jedenfalls umstellen müssen. Der Vorteil des Heimspiels darf nicht unterschätzt werden - Österreich tritt daheim viel entschlossener auf als auswärts - diese Entschlossenheit wird gegen Montenegro auch stark von Nöten sein.
Eingestellt von Hubert um 22:47 0 Kommentare
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Moldawien - Österreich
Dass Moldawien gegen Österreich kein Leckerbissen werden würde war generell anzunehmen, aber dennoch darf man nach der Partie etwas enttäuscht sein.
Österreich ging als Favorit in das Match und startete ganz bemüht. Ähnlich wie gegen Schweden war das Glück aber zuerst auf Seiten Österreichs als in der 10. Minute ein leichter Leiberlzupfer an Janko zu einem Elfmetergeschenk wurde.
Danach ließ sich Österreich etwas mehr zurückfallen und war bei den Chancen viel zu unentschlossen. Der Schiedsrichter revanchierte sich mit einem ebenfalls nicht zu gebenen Elfmeter für Moldawien. Janko traf nach der Pause zum verdienten 2:1 schwächte 10 Minuten vor Schluss sein Team aber entscheidenend durch eine unnötige rote Karte.
Am Ende steht der wichtige und geforderte Auswärtssieg. Aber die Art und Weise wie er zustande kam war nicht sehr erfreulich.
Die Offensivaktionen waren nur selten zwingend und wirklich gut gespielt hat eigentlich nur Alaba. Arnautovic agierte schlampig, Klein sehr feherlanfällig. Sabitzer und Harnik kamen nicht ins Spiel und Junuzovic lief viel war aber auch nicht in der Lage entscheidende Akzente zu setzen.
Janko arbeitete viel, sein Ausraster in der Schlussphase war aber mehr als unnötig.
Solide agierten noch Baumgartlinger, Prödl und Dragovic und auch Fuchs war stärker als gegen die Schweden.
Gegen Montenegro muss viel mehr gezeigt werden - der Vorteil des Heimspiels wird sicher zu merken sein - aber trotzdem muss sich das Team stark steigern !
Der Unterschied zu vorigen Generationen ist aber, dass man trotzdem die Pflichtpunkte eingefahren hat.
Eingestellt von Hubert um 22:40 0 Kommentare
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Vorschau Moldawien - Österreich
Mittwoch, 1. Oktober 2014Österreich tritt am 9.10. in Moldawien an und muss - zumindest von der Papierform gesehen - 3 Punkte holen. Aber, dass Moldawien kein leichter Gegner ist zeigen zum einen die Spiele von 2003 - in denen Österreich daheim mit Mühe 2:0 gewinnen konnte, auswärts jedoch mit 1:0 verlor.
Aber auch die jüngsten Ergebnisse zeigen mit knappen Niederlagen gegen die Ukraine und einem 5:2 Sieg gegen Montenegro durchaus, dass es sich um ein Team handelt das man nicht unterschätzen darf.
Dennoch Österreich ist Favorit und wenn die Mannschaft von Teamchef Koller eine Leistung wie gegen die Schweden bringt sollte nichts schief gehen. Wichtig wird sein von Beginn an aggressiv zu sein und auf die eigene Offensive zu vertrauen. Das Spiel über die Flanken - also Arnautovic und Harnik sollte gegen Moldawien auch zum Erfolg führen.
Im Angriff wird es sicherlich mehr Einschussmöglichkeiten geben.
Wenn Österreich konzentriert auftritt wird es einen Sieg geben, das Team hat auch gegen Schweden bewiesen, dass es nicht nervös wird wenn es nicht gleich mit dem Torerfolg klappt.
Eingestellt von Hubert um 20:27 0 Kommentare
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Österreich - Schweden 1:1
Dienstag, 9. September 2014Dies hatte auch eine Auswirkung auf Arnautovic, der mehr nach hinten arbeiten musste.
Klein auf der rechten Seite brachte sehr viel nach vorne und machte, unüblich für das österreichische Spiel, die rechte Seite zur gefährlicheren. Allerdings zahlte man diese Offensivstärke mit einer hohen Verwundbarkeit der rechten Abwehrseite, da Harnik und Klein oft nach vorne gingen und dann nur Baumgartlinger versuchen konnte die Lücke zu schließen. Dennoch zeigte sich Klein als wertvolle Alternative auf der rechten Seite gegen Gegner, die defensiver spielen.
Harnik war, wie schon beim Match letztes Jahr in Wien, jener Spieler, der den Schweden am meisten Probleme bereitete. Junuzovic lief viel, konnte diesmal aber weniger Akzente setzen. Vorne arbeitete Janko fleißig, kam aber nicht zu vielen Chancen.
Eingestellt von Hubert um 20:38 0 Kommentare
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